Was lernen wir daraus? Ohne Inländer keine Ausländerfeindlichkeit! Andersrum funktioniert die Gleichung übrigens auch.

Diese Binsenweisheit war einstmals der Grund, warum die Briten mit Indien und Pakhistan zwei eigenständige Staaten geschaffen haben. Nach den Genoziden an Minderheiten in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, war es damals absolut herrschende Meinung, dass Staaten möglichst homogen sein sollten. So meinte der schwedische Ministerpräsident Tage Erlander noch im Jahre 1965 zu den damaligen Rassenunruhen in den USA:

„Wir Schweden leben ja in einer vom Schicksal so unendlich begünstigteren Situation. Die Bevölkerung unseres Landes ist homogen, dies nicht nur vom Aspekt der Rasse her gesehen, sondern auch in vielen anderen Bereichen.“

In homogenen Gesellschaften kann es denknotwendig keine Minderheiten geben, die Diskriminierung zum Opfer fallen. Die Gegenansicht sieht in homogenen Gesellschaften den Grund für außenpolitische Konflikte. Offenbar geht es am Ende um die Wahl zwischen Krieg und Bürgerkrieg. Eine multikulturelle, unter Sprechverboten stehende, totalüberwachte und weitgehend entwaffnete Bevölkerung stellt anscheinend das geringere Übel dar.

 

Quelle: VOA News auf Youtube