Nachdem bei einem Promi-Dinner etwa ein Dutzend Unternehmer um eine milde Gabe in Höhe von 9.999 € zugunsten der CDU gebeten wurden, möchte ich auf drei Punkte hinweisen. Ferner ist festzuhalten, dass andere Parteien insoweit auch keine Engel sind. Es handelt sich um ein strukturelles Problem.

1. § 25 Abs. 3 PartG
Spenden ab 10.000 € sind unter Nennung des Spendernamens im Rechenschaftsbericht zu verzeichnen. Ja, das kann Anlass für negative PR bieten.

2. Möllemann-Affäre
Mölli hatte zur Finanzierung eines umstrittenen Flyers zunächst 838.000 € an die Post überwiesen, bat jedoch um Rückerstattung, um die Summe hinterher aufgestückelt in 145 „anonyme“ Einzelspenden überweisen zu lassen. Am Ende konnte er bekanntlich nicht mehr die Reißleine ziehen.

3. Pyrmonter Abkommen
Darüber hatte ich bereits an anderer Stelle berichtet.