{"id":28797,"date":"2021-06-16T09:10:52","date_gmt":"2021-06-16T07:10:52","guid":{"rendered":"https:\/\/ra-domanski.de\/page\/?p=28797"},"modified":"2021-11-03T07:35:27","modified_gmt":"2021-11-03T05:35:27","slug":"cherchez-la-femme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ra-domanski.de\/page\/cherchez-la-femme\/","title":{"rendered":"Cherchez la femme"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify;\">Der Landesverfassungsschutz Baden-W\u00fcrttemberg hat eine <a href=\"https:\/\/t1p.de\/dgv9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bemerkenswerte Studie<\/a> ver\u00f6ffentlicht. Dort wird ernsthaft die These vertreten, dass M\u00e4nner zum Extremismus nicht selten durch Frauen motiviert werden. Die Studie stammt \u00fcbrigens von drei Frauen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das k\u00f6nnte eine bahnbrechende Erkenntnis sein, wenn sie nicht schon uralt w\u00e4re. In Frankreich gibt es sogar ein <a href=\"https:\/\/t1p.de\/hlsx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Sprichtwort<\/a>. Der \u00d6sterreicher <a href=\"https:\/\/t1p.de\/3y8t\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hans Gross<\/a>, der Begr\u00fcnder der Kriminalistik im deutschsprachigen Raum, hat auf diesen Zusammenhang bereits im Jahre 1893 in seinem Klassiker, dem &#8222;Handbuch f\u00fcr Untersuchtungsrichter&#8220;, hingewiesen. Dass dies in der <a href=\"https:\/\/t1p.de\/1kqx\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">LTO von Martin Rath<\/a> als Unfug bezeichnet wurde, kann er posthum verschmerzen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">M\u00e4nner begehen Straftaten um<\/p>\n<ul style=\"text-align: justify;\">\n<li>Frauen zu imponieren<\/li>\n<li>Nebenbuhler auszuschalten<\/li>\n<li>Ehebrecher zu bestrafen<\/li>\n<li>sich einen Lebensstandard leisten zu k\u00f6nnen, der Frauen anzieht<\/li>\n<li>um Frau und Kinder zu ern\u00e4hen<\/li>\n<li>usw.<\/li>\n<\/ul>\n<p style=\"text-align: justify;\">Deshalb ist es eine Grundregel kriminalistischer Arbeit, zuerst die Beziehungsverh\u00e4ltnisse zu kl\u00e4ren.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Was den &#8222;rechten&#8220; Extremismus anbetrifft, so ist es nicht \u00fcberraschend, dass M\u00e4nner aggressiv reagieren, wenn \u00dcbergriffe auf Frauen stattfinden. <a href=\"https:\/\/t1p.de\/3lcr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00f6lner Sylvesternacht<\/a> l\u00e4sst gr\u00fc\u00dfen. Dass die starken M\u00e4nnchen die schwachen Weibchen besch\u00fctzen, ist ein v\u00f6llig normales Instinktverhalten, <a href=\"https:\/\/t1p.de\/azl8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">selbst unter Insekten<\/a>. &#8222;Frauen und Kinder zuerst&#8220;, war das Motto auf der <a href=\"https:\/\/t1p.de\/g04k\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">HMS Birkenhead<\/a>, als M\u00e4nner sich opferten, um Frauen und noch Schw\u00e4chere zu retten. Der gesamte &#8222;rechte&#8220; Extremismus l\u00e4sst sich \u00fcberwiegend durch Instinktverhalten erkl\u00e4ren. Neben dem Schutz der Weibchen geht es diesen M\u00e4nnchen in erster Linie um die Verteidigung ihres &#8222;Reviers&#8220;. Sie unterscheiden sich insoweit nicht von ihren Sch\u00e4ferhunden. In Polen gilt diese Einstellung als &#8222;<a href=\"https:\/\/t1p.de\/lls8\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">cool<\/a>&#8222;. Entsprechende Wertungen kommen auch in Gesetzen zum Ausdruck: <a href=\"https:\/\/t1p.de\/wzia\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u00a7 1 Abs. 1 AufenthG<\/a> spricht von Begrenzung, <a href=\"https:\/\/t1p.de\/1zlz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Art. 87a GG<\/a> spricht von Verteidigung. Die Geschichtsb\u00fccher sind voll mit Beispielen f\u00fcr Revierk\u00e4mpfe. In der Kunst wird der Kampf um Frauen als Dauerthema verarbeitet. Der <a href=\"https:\/\/t1p.de\/c8x5\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">trojanische Krieg<\/a> drehte sich um eine sch\u00f6ne Helena. Die alten <a href=\"https:\/\/t1p.de\/5ezr\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">R\u00f6mer sollen Sabinerinnen geraubt haben<\/a>. Es ist kein neues Ph\u00e4nomen, sondern es war schon immer so.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das Problem ist, dass die Bundesregierung mit ihrer <a href=\"https:\/\/t1p.de\/ikn6\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Einwanderungspolitik<\/a> den M\u00e4nnern ein klassisches <a href=\"https:\/\/t1p.de\/fs03\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Konkurrentenproblem<\/a> aufgezwungen hat. Nach dem Krieg wurde zwar <a href=\"https:\/\/t1p.de\/sfn1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">viel getan<\/a>, um junge M\u00e4nner zu <a href=\"https:\/\/t1p.de\/pxi0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">angepassten konfliktscheuen Waschlappen<\/a> zu erziehen, die alles devot \u00fcber sich ergehen lassen (Stichwort: <a href=\"https:\/\/t1p.de\/waz3\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Toleranz<\/a>), aber offenbar bricht hier ein St\u00fcck instinktive M\u00e4nnlichkeit durch, das die Sozialwissenschaftler nicht unterdr\u00fccken konnten. Gibt es ein Patentrezept, um diese M\u00e4nner wieder ruhigzustellen? Wenn es ein Patenrezept g\u00e4be, w\u00e4ren die Gef\u00e4ngnisse leer. Nein, es ist angeboren, und es ist auch nicht &#8222;toxisch&#8220;. Die einzige M\u00f6glichkeit besteht darin, dieses m\u00e4nnliche Instinktverhalten nicht k\u00fcnstlich durch verantwortungslose Politik zu triggern. Das geht nat\u00fcrlich nicht, denn die Sch\u00f6ne neue Welt muss mit allen Mitteln erzwungen werden. Es gibt kein zur\u00fcck zu gewachsenen Strukturen, sondern nur noch mehr <a href=\"https:\/\/t1p.de\/k5u1\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Zersetzung<\/a>. Dies beruht nicht auf Diskurs, sondern wird so von oben vorgegeben. Bezeichnend ist daher auch die Abschlussempfehlung:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify; padding-left: 40px;\">Einer ausstiegswilligen Person andere M\u00f6glichkeiten f\u00fcr das Ausleben von M\u00e4nnlichkeit und Weiblichkeit aufzuzeigen als in einer extremistischen Organisation d\u00fcrfte einfacher sein als der Versuch, die extremistische Ideologie von Grund auf zu widerlegen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mit anderen Worten: Zocke <a href=\"https:\/\/t1p.de\/hlrs\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Videospiele<\/a>!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Bleibt noch eine Frage: Wenn diese Form von Extremismus instinktbasiert ist, warum gibt es dann nicht mehr davon? Weil die meisten M\u00e4nner entweder Angst vor Repression haben, oder in der Lage sind, ihren Instinkt durch die rationale Erkenntnis zu unterdr\u00fccken, dass Widerstand zwecklos ist. Es zeigt sich jedoch immer mal wieder, z.B. bei <a href=\"https:\/\/t1p.de\/wkoj\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Streiks der Polizei<\/a>, dass sich diese Passivit\u00e4t sehr schnell in aktive Gewalt drehen kann. Deshalb &#8222;<a href=\"https:\/\/t1p.de\/kvfv\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Heimatschutz<\/a>&#8222;.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">P.S.: Linker Extremismus ist letztlich wohl auch nur durch Frauen motiviert, weil M\u00e4nner der Unterschicht ihren Status als Sexualpartner erh\u00f6hen wollen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Landesverfassungsschutz Baden-W\u00fcrttemberg hat eine bemerkenswerte Studie ver\u00f6ffentlicht. Dort wird ernsthaft die These vertreten, dass M\u00e4nner zum Extremismus nicht selten durch Frauen motiviert werden. Die Studie stammt \u00fcbrigens von drei Frauen. Das k\u00f6nnte eine bahnbrechende Erkenntnis sein, wenn sie nicht schon uralt w\u00e4re. 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