Und schon ist sie da, die Diskussion über die Rente mit 68. Wer hätte das gedacht? Dabei sah die Zukunft vor wenigen Jahren noch rosig aus. Endlich hatte man hilfsbereite Menschen gefunden, die freiwillig die Rente der Babyboomer zahlen wollten. Gut, das war damals selbst unter „Experten“ nicht ganz unumstritten, aber irgendwelche unverbesserlichen Miesepeter gibt es immer. Gut, es hat nicht ganz so toll geklappt, wie man es sich vorgestellt hatte, aber man wird sich ja wohl mal irren dürfen. Außerdem ist China schuld, mit seinem gottverdammten Laborunfall. Der traf uns nämlich völlig unvorbereitet.

 

 

Anyways, der deutsche Michel wird den Karren schon wieder aus dem Dreck ziehen, denn das hat er bekanntlich schon immer getan. Dann muss das Bruttosozialprodukt eben bis 68 gesteigert werden. Wo die Jobs herkommen sollen, die Menschen im Alter von 68 noch bekleiden können, überlegen wir uns noch. Im Zweifelsfall schaffen wir eine neue Quote, z.B. neben KI und Robotern müssen 20% der Tätigkeiten von echten Menschen ausgeübt werden.

Trivia: Wussten Sie, dass das Wort „Sabotage“ von Sabot kommt? Das war der Holzschuh, den französische Erntearbeiter in die Maschinen geworfen haben, die sie arbeitslos machen sollten. Genützt hat es wenig. Die Lage am Arbeitsmarkt besserte sich erst, als Millionen der Unterschicht in die USA ausgewandert waren, um dort als Selbstversorger zu überleben. Im progressiven Deutschland führte Bismarck die Sozialgesetze ein. Sonderbarerweise wird er dafür jedoch nicht gefeiert, sondern in unseren Medien regelmäßig als mieses charakterloses Schwein dargestellt. Komische Medien, nicht wahr?