Hinter der Bezahlschranke steht eine entsprechende Meldung bei RP-Online. Das Thema ist nicht neu, denn daran wollte bereits vor einem Jahr das Hamburger Abendblatt verdienen.

An solchen Meldungen überrascht der Umstand, dass sich die Kernwählerschaft der GRÜNEN Einfamilienhäuser gar nicht leisten kann, sondern vielmehr von einer größeren Sozialwohnung träumt. Das Phänomen fällt daher wohl eher unter die Krabbenkorb-Metapher. Was man selbst nicht hat, soll auch kein anderer haben. Das formuliert man dann entsprechend der Agenda 2030 dem Zeitgeist entsprechend als Forderung nach „Smart growth„.

Was heißt diese Drohkulisse auf das Bauplanungsrecht übersetzt? Bebauungspläne können zwar umgewidmet werden, aber insoweit gilt Bestandsschutz für Bestandsimmobilien. Zudem gilt bei Bebauungsplänen die Kommunale Selbstverwaltung. Das heißt, wenn die GRÜNEN im Bund, im Land oder im Kreis an die Macht kommen, heißt das für Gemeinde erst mal gar nichts. Die Stadt Karben entscheidet über ihre Bebauungspläne selbst. Ärgerlich ist dabei allenfalls, dass sich auch die CDU-Regierung den neuen Wohnkonzepten verpflichtet sieht. Es ist daher letztlich völlig egal, wen man wählt. Die „Schöne Neue Welt“ der Vereinten Nationen kommt auch zu uns. Bald werden wir zusammen mit netten Menschen in Mulifunktionsanlagen konzentriert.

Die Idee, dass sich die modernen Menschen der Zukunft in einem Forum nach römischem Vorbild zum kulturellen Austausch treffen, kann man knicken. Die jungen Leute, die draußen vor Ihrer kameraüberwachten Tür auf eine Begegnung warten, möchten Sie mit ziemlicher Sicherheit nicht kennenlernen.