Die Regionalwahlen in Frankreich waren ernüchternd für den französischen Präsidenten, aber er hatte Glück im Unglück. Wie seine Partei abgeschnitten hat, war nämlich völlig egal. Hauptsache die böse Kontrahentin wurde nicht Erste. Die Berichterstattung des Spiegel erinnert ein wenig an die Darstellung eines Wettlaufs zwischen dem amerikanischen und dem russischen Präsidenten in der Prawda: Der imperialistische Klassenfeind wurde Vorletzter, unser glorreicher Präsident jedoch erzielte einen hervorragenden zweiten Platz.