Nach der Demontage Philipp Amthors durch den Spiegel lief heute morgen auf Phoenix eine interessante Dokumentation über die Barschel-Affäre. Im Unterschied zu Amthor erhielt Dr. Dr. Uwe Barschel jedoch nicht von seinen Eltern zwei Wochen Fernsehverbot, sondern bezahlte sie mit seinem Leben.

Die Chronlogie wurde dabei wie folgt dargestellt:

    • Ein ehemaliger Spiegel-Mitarbeiter tritt eine Tätigkeit für Barschels Wahlkampf-Team an
    • Um den SPD-Mitbewerber Engholm zu schädigen, startet dieser ehemalige Spiegel-Mitarbeiter COINTELPRO-Aktionen
    • Der Spiegel deckt den Skandal kurz vor der Landtagswahl auf
    • Der ehemalige Spiegel-Mitarbeiter agiert dabei als Kronzeuge
    • Barschel verliert die Landtagswahl und Engholm wird Ministerpräsident
    • Barschel wird mit angeblichen Entlastungsbeweisen nach Bern gelockt und dort höchstwahrscheinlich ermordet
    • Es kommt raus, dass die SPD über die Aktionen informiert war
    • Es kommt raus, dass Engholm selbst darüber informiert war
    • Es kommt heraus, dass der ehemalige Spiegel-Mitarbeiter 200.000 DM vom Spiegel und 50.000 DM von der SPD erhalten hat
    • Engholm tritt von allen Ämtern zurück

 
Der Schlagzeile des Spiegels lautete „Waterkantgate“. Damit steht die Frage im Raum, ob Nixon einstmals auf ähnliche Weise gelinkt wurde.